Eine aussichtslose Sportart. Man sitzt sich immer selbst im Nacken und kann sich nicht abwerfen. Keine Geschwindigkeit ist hoch genug, kein Versteck so abgelegen, kein Umweg abwegig genug - wo man auch hingeht, man ist schon da. Diese Situation, die jeder schon durchlebt und durchlitten hat, hast Du hier eindrücklich bildlich dargestellt.
Liebe Susanne, lieben Dank für Deinen ausführlichen und tiefgründigen Kommentar. Aber in der Tat: wir entkommen uns nicht und sollten uns deshalb besser mit uns anfreunden.
Werner Reschke gefiel dieses Kunstwerk 2012-04-15 09:20:36 UTC
Bob Orsillo gefiel dieses Kunstwerk 2012-04-17 11:05:35 UTC
kugelbild gefiel dieses Kunstwerk 2012-04-20 07:25:16 UTC
David Renson gefiel dieses Kunstwerk 2012-05-08 13:42:24 UTC
misaku gefiel dieses Kunstwerk 2012-05-08 19:13:17 UTC
Eckhard Röder gefiel dieses Kunstwerk 2012-05-19 06:53:17 UTC
florin gefiel dieses Kunstwerk 2012-05-31 13:01:28 UTC
Dennis Arculeo gefiel dieses Kunstwerk 2012-06-01 11:59:44 UTC
„Als ich einmal vor mir davonlief" ... lief ich im Kreis und rannte mir selbst hinterher ....
Sehr tiefgreifende Idee, ich sehe das als vor sich selbst verstecken an, der Problemlösung aus dem Weg gehen. Wunderbare überzeugende Darstellung und ein Thema, das Denkanstöße gibt, überzeugend dargestellt und betrifft wohl ein jeden mal von uns...
Der Weise läuft nicht nur einmal vor sich davon, er flieht sich ein Leben lang,denn er weiß sehr wohl, daß ihm niemand so sehr im Wege steht, wie er sich selbst, aber eines Tages holt ihn die Erkenntnis ein, daß er sich stellen muß, sich selbst, der "Alte Adam" muß immer sterben auf dem Wege zum Neuen Adam, ehe das Weizenkorn nicht stirbt........!
Wer das Leben mehr als seinen Schöpfer liebt, der wird sterben, Leben werden jene, die sich selbst nicht tiefer schätzen als jenen, der das Leben ist!
also, laufe, laufe so schnell Du kannst, lieber Wolfgang, laufe Dir davon, dann holst Du Dich vielleicht noch ein!