So ist`s gemacht:
Digital-Analog-Digital,
der Wechsel zwischen den Welten.
Am Rechner wurden Texturen
mittels diverser Algorithmen
erzeugt, und dann dreifach auf
Transparentfolien mit einem
Tintenstrahldrucker ausgedruckt.
Die 3 (gleichen) Ausdrucke und eine
transparente Acrylglasscheibe wurden
feinjustiert aufeinander geklebt,
um die nötige Sättogung, bzw Stabilität
für eine rahmenlose Projektion zu erreichen.
Mittels Diaprojektor wurden die so erzeugten Dias,
einmal auf das Aktmodell vor weißem Hintergrund,
und einmal auf den Hintergrund alleine projeziert
und jeweils fotografiert (auf KB-Film),
um so mit der Ebenentechnik in der Bildbearbeitung,
nach dem Scannen der Aufnahmen,
die Schlagschatten eliminieren zu können.
Hierdurch verschmilzt der Körper geradezu in der
Textur und animiert den Betrachter zur Suche.
Nach dem erneuten Eintritt in die digitale Welt
wurden die Farben dann gezielt verändert.
So ist`s gedacht:
Der Mensch im Einfluß einer Mischung aus Natur und Kultur.
In den digital erzeugten Texturen überwiegt mal der natürliche...\"organische\"Anteil, ähnlich dem Blick auf Zellen durch ein Mikroskop,
mal mehr der kulturelle...symetrische Anteil, der stark an die Muster eines Kaleidoskops erinnert.
Selbst Fraktale, die mystischen \"Unendlichkeits\"-Formeln aus der Mathematik, leisten ihren Beitrag zu den Mustern, die farbenfroh den nackten weiblichen Körper umhüllen.
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