Jean Baptiste Simeon Chardin, geboren am 2. November 1699 in Paris, war ein französischer "Tier- und Früchtemaler", der sich vorwiegend auf Genreszenen und Stillleben konzentrierte.
Jean Baptiste Chardin war von 1718-1720 Schüler bei Pierre- Jacques Cazes und lernte 1720-28 im Atelier von Noël Nicolas Coypel und Jean Baptiste van Loo. Ab 1724 besuchte Chardin die Académie de St.-Luc. Mit seinen Arbeiten "Der Rochen" (1727/1728) und "Das Buffet" (1728) qualifizierte sich Chardin erfolgreich für die Aufnahme in die Académie Royale. In dieser Zeit wurden Denis Diderot und Ludwig XV. auf ihn aufmerksam, die seine Arbeit unterstützten und förderten. 1730 wurde Jean-Baptiste Chardin von Franz. I. mit der Restaurierung der Fresken im Schloß Fontainebleau betraut. Weitere bedeutende Arbeiten aus Chardins Werk sind: "Dame, einen Brief versiegelnd", "Das Kartenhaus", "Das Kind mit dem Kreisel" sowie zwei Stillleben: "Aufgeschnittene Melone" und "Pfeifen und Trinkgefäß".
Am 6. Dezember 1779 starb Jean Baptiste Simeon Chardin in Paris.