Karl Blechen, geboren am 29. Juli 1798 in Cottbus, war ein deutscher Landschaftsmaler.
Karl Blechen erhielt seine Ausbildung ab 1823 an der Berliner Kunstakademie und besuchte die Landschaftsklasse von P. Lütke. Während einer Reise nach Dresden begegnete er J. C. Dahl und Caspar David Friedrich. Er begann in dieser Zeit mit Feder und Tuschezeichnungen und wählte Landschaftsmotive sowie romantische Architekturmotive. Über Karl Friedrich Schinkel erhielt Karl Blechen den Posten des Dekorationsmalers am Königsstädtischen Theater in Berlin.1826 trug Karl Blechen zur Akademieausstellung mit seiner Arbeit: "Semnonenlager" erfolgreich bei. 1828-1829 trat er eine Studienreise nach Italien an. Seine dortigen Erlebnisse hielt er mittels Sepiazeichnungen und Ölskizzen fest. Mit den fertigen Italienbildern nahm er ein weiteres Mal an der Akademieausstellung teil. 1831 wurde er für die Professur der Landschaftsmalerei an die Berliner Kunstakademie gerufen. Es entstanden seine Arbeit: "Park der Villa d'Este" und zwei Gemälde von der Pfaueninsel für Friedrich Wilhelm III. (1832-34).
Karl Blechen starb am 23. Juli in Berlin.