POTSDAM 01.03.1951 Blick auf die Ruine des Stadtschloßes in Potsdam vor der Ruine der Nikolaikirche. Das Potsdamer Stadtschloss, ein Barockschloss, erstreckte sich auf einer Fläche zwischen dem Alten Markt und dem heutigen Hotel Mercure, am Lustgarten, in der Stadtmitte von Potsdam. Es entstand an der Stelle einer früheren Befestigungsanlage. Unter verschiedenen Kurfürsten wurde es erst zur Burg, später zum Schloss ausgebaut. Sein endgültiges Aussehen erhielt es unter Friedrich II. und Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff in den Jahren 1744 - 1751. Durch seine prachtvolle Innenausstattung galt es als eines der Hauptwerke des Friderizianischen Rokoko. 1945 ausgebrannt, wurde es in den Jahren 1959 bis 1960 gesprengt und seine Reste abgetragen. Ein Neubau des Brandenburger Landtages auf dem Gelände des ehemaligen Stadtschlosses ist beschlossen und soll bis 2011 realisiert werden. Dieser soll in der Kubatur des ehemaligen Stadtschlosses errichtet werden und eine nach dessen Vorbild gestaltete historisierende Fassade unter Einbeziehung von Originalteilen erhalten. Foto: Lothar Willmann . Copyright: ddrbildarchiv.de
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