Interview mit Andrea D’Aquino

Für unser heutiges Interview sprachen wir mit Künstlerin Andrea D’Aquino. Seit wann macht sie Kunst und worum handelt es sich dabei?

Mehr gibt es in dem Interview von ARTFLAKES nach dem Klick.

Seit wann und warum bist du künstlerisch tätig?
Das war niemals eine bewusste Entscheidung. Ich habe das seit meiner Kindheit so gemacht.

Welche Art von Kunst machst du?
Meine Arbeiten sind stets etwas Geschichten erzählen, witzig (im Gegensatz zu Humor, sage ich mal), grafisch ansprechend, aber nicht rein dekorativ. Ein Hauch Dunkelheit, auch wenn das Bild herzerfrischend ist, und etwas Leichtsinn trotz Dunkelheit und Ernsthaftikeit. Ich mache das zwar nicht bewusst, sehe aber eine Art fühlbaren Denkprozess  in meiner Arbeit, eher als Perfektion. Ich hoffe es ist spontan, persönlich und rennt keinen Trends hinterher. Ich mag alle Medien von Malerei, Zeichnung, Collage, Druck, mixed media, digital. 3D mache ich allerdings eher selten. Ich halte mich lieber an 2D, auch wenn mir Animationen gut gefallen und ich damit auch schon experimentiert habe.

Woher nimmst du deine Inspiration?
Von überall her, natürlich. Ich versuche, meine künstlerische Inspiration aus den Klassikern (aller Perioden), zeitlosen Werken, und unmodischen oder unpopulären Arbeiten zu ziehen,  und auch wenn ich die Kunst vieler Zeitgenossen sehr schätze, versuche ich, meinen eigenen Stil beizubehalten.

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag für dich aus?
Ein früher und langer Spaziergang mit meinem Schnauzer Marcello. Langsam in den Tag rutschen mit den üblichen Webseiten und E-Mails. An vielen Tagen bin ich mit Design/Werbeprojekten beschäftigt, die meine privaten künstlerischen Projekte finanzieren. Yoga oder joggen, denn ich glaube sehr an die Verbindung zwischen einem offenen, flexiblen Körper und Geist. Ohne dies kann ich mich nicht gut konzentrieren. Meistens arbeite ich künstlerisch vom späten Nachmittag bis zum frühen Abend.

Wie verbringst du den perfekten Sonntag?
Im Prinzip nicht anders als oben beschrieben, aber hoffentlich etwas ausgewogener mit mehr persönlicher Kunst als Auftragsarbeiten.

Welche Schokoladensorte magst du am liebsten?
70% dunkel.

Zeige mir dein liebstes Kunstwerk (aus deiner eigenen Kollektion oder von einem anderen Künstler)
Es ist unmöglich, das zu beantworten, weil es sich – je nach Laune – von Woche zu Woche ändert.

Wen sollten wir als nächstes interviewen?
Tobie Giddio: Kunst, die modisch ist, aber total persönlich ohne auch nur die geringsten Hinweise auf irgendwas trendiges oder vorhersehbares. Sie ist bodenständiger als so manches Kunstwerk, welches seriös erscheinen soll. Ich habe sie noch nie getroffen, und auch keinen persönlichen Nutzen mit dieser Meinung. Oder Inca Pan

Mit welchem Künstler – tot oder lebendig – würdest du gerne mal Kaffee trinken gehen?
Wahrscheinlich Matisse. Er war abenteurlich, erfinderisch, originell. Hübsch, aber nicht oberflächlich. Intelligent, ohne egoistisch zu sein. Plus: Er würde zum Kaffee wahrscheinlich sehr leckeres Gebäck reichen…

Wie lautet dein Lebensmotto?
Versuche nicht, dich am Felsen festzuhalten, wenn der Fluß um dich herum versucht, dich in konstanter Bewegung zu halten (Schwierig, aber einen Versuch wert)

Dankeschön, Andrea!