David Renson

David Renson

nun also, geboren zu Salzburg
Studium der Philosophie, Ästhetik, Judaistik und Kunstgeschichte in Wien, Frankfurt und Paris

als Schriftsteller bisher zehn Romane, Lyrik, Hunderte von Essay zu Kunst, Ikonographie, Mystik, Religion, Glaube und Denken und zur Literatur,

Intensive Beschäftigung mit Photographie, Optik der Wahrnehmung im Traum und in Halluzinationen geistig, seelisch erkrankter Menschen, Metamorphosen und Anamorphosen des Wirklichen, Dämonologie und Verzerrung des Sehaktes....usw.

Künstlerische Gestaltung im Reich von Digital-Painting.

Schaffung einer eigenen Kinderbuch-Figur und Gestaltung von heiteren und Gewalt-und Horror-freien Kunstgraphiken für Kinder.
Derzeit intensive Beschäftigung mit 3D Gestaltung, Fraktal-Art und zum Kunstaspekt digitaler Kunst, der Weg zum digitalen Gemälde!

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oder ist ein solcher Tag längst entschwunden, schon gewesen? So läßt sich erinnern oder ahnen. Irgend einerlei, es ist der Anblick selbst, der sich bietet.

Mensch, dem es da in der Nordost-Weltgegend nicht so ur-heimisch im Herzen anmutet, atmend in einer Himmelsgegend, nahezu einer Neben-Gegend, sein Herz wird in seiner Schau des Geistes der Anemoi ansichtig, jener mythischen Wesen, die den Winden einhausen und sie lenken, führen und sichtbar wird ein geheimes Walten, daß eben auch in der Nebenweltgegend Metamorphosis der Dingwelten herrscht, in sanfter, irgend magisch gestalteter Verrückung atmet plötzlich Sphärenklang des Südens im Anblick, der sich bietet. Heilsam für die Seele, die sich verloren wähnte in einer Nebenweltgegend, aber siehe da, kein Raum kann sich auf vollkommene Weise wehren, daß nicht doch Winde aus ganz anderen Sphären Leben und Sein mitgestalten. Wo die Sinne, wie in Haft der Gegend versunken sinnen, da wehen Winde her, Anemoi, geflügelte Wesen, Geist haucht kraftvoll aus ganz anderer Gegend und nährt den berechtigten Verdacht, wir seien ja der Wahrheit nach, ganz WO anders. Wind Rosen Duft empfangend, die Seele, das geflügelte Wesen.

David Renson has uploaded Wider-Hall

und wer im Maß des Ermessens wohlbewandert, der kennt sodann auch den Sinn von Abkehr und Zukehr, Abwendung und Zu-Wendung, kennt also die Kehr, die Wende in aller Sichtbarkeit hin ins allseitig Entsprechende; auch so eine Art der Ver-Gewisserung, worin das Gewissen, das wir uns aus Phänomenen und dem So-Erscheinen der Dinge machen, gar nicht mehr Wissen sein will worin wir uns in Wahrheit befinden, denn die Seele selbst hat es mit ihrem Erscheinen in Welt und auf Erden doch schon erahnt.

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”ach, was in Sprache ist und sagbar ist, entnimmt der Geist der Sprache, woraus ansonsten entnommen, mag eines Anderen Kummer bewältigen!“
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und wer hält danach gewöhnlich auch noch Ausschau ?

David Renson has uploaded DOLOR CORDIS

Das ERZ in Schmerz und Herz, das kann ins Bild gegossen zur reinen Sprache, zur Ansprache werden.

ein Gedanke, Gedanken leiden nicht unter dem Zwang, sich zu ver-äußern, sie können auch im Auge wohnen, dem Tun des Sehens, Betrachtes wie eins.

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die Seele muß das So-Sein der Dinge, ja der Welt, kraft eines Lichtes sehen, das jenseits der Dinge, jenseits der Welt erstrahlt und das All durchdringt! Das Gewicht des Lichtes zu erkennen ist Kraft des mystischen Ermessens. Das All ist aus dem Licht geboren, um seherisch sehen zu lernen, muß der Geist das All übersehen und Licht-Erkenntnis tapfer üben. Licht und lichter werdend wird auch das Auge unversehens seherisch. Was also gibt`s denn da zu sehen ?

daß man seiner dann habhaft wurd, gleichsam wegen rein gar nichts und wieder nichts, nur, daß der Georg zuweilen angesicht seiner lieben Mitmenschen unversehens sich an die Gurgel fasste, schrecklich aufstöhnte, sein Geäug verdrehte und gleich anschließend in der Gegen herumsprang und dann auch aus seinem irren Gelächter beinahe nicht mehr herauskam. Ja, ich denke, das war`s, warum die Gemeinde ihm dann auflauerte, um seiner endlich habhaft zu werden ! Inzwischen aber ergeht es ihm nicht schlecht und er bekommt auch gute Mittel zur ingesamten Besserung seiner gegenwärtigen Befindlichkeit ! Alles Gute, Georg, halt das Ohr steif !

die Einst, wann denn wohl, geradewegs hier des Weges anmutig ruhendes Licht einer Kerze, Stille auch und heilige Umhüllung der Seele in dem Haus des Herrn gesucht, sehr auch zu seligem Verbleib in Sphären der Unsterblichkeit des ureigenen Selbst, nicht wahr !

David Renson has uploaded Spaziergang

er wandert so nie durch das Identische, nicht durchs Unwandelbare wandelt Georg, nein, kraft seines schöpferischen Deliriums ist ihm eine ganz verwegener Wandel gegeben und er darf derlei Verrückungen auch noch genießen !

aber was es ist, steht nicht so fest ! Die wahre Wurzel der Dinge schweift unbegriffen vielleicht hier in der Gegend herum.

David Renson has uploaded Von hier aus

große Dinge ins Auge fassen oder des Abends im Gemäuer einen Fisch braten über dem knisternden Feuer, einen guten Wein trinken und den Zaren Boris Godunow weinen und klagen hören oder mit Herrn K gemeinsam zum Schloß hochwandern; ja, das ist gut !

da keimt ja auch sogleich der feine Hunger nach Entsprechung, da soll, ja müßte sodann Alles entsprechen können, am Ende gar muß noch ausgeschlossen werden, was immer auch Inadäquatheit verkörpern möchte! So ruht doch alle wesenhafte Kultur in einem Raum der Balance zwischen geistiger Inklusion und geistiger Exklusion.