Edgar Piel

Edgar Piel

Geboren 1946 in Köln, lebt seit 2009 in Tübingen. Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. Veröffentlichungen: Zahlreiche Hörspiele und Bücher zur modernen Literatur, vor allem zum Werk von Elias Canetti. Seit 1997 zahlreiche Ausstellungen in Deutschland.

Born 1946 in Cologne/Germany, studies of philosophy, literature and theatre studies at the University of Cologne. Publications: numerous radio plays and books about modern literature, especially on the work of Elias Canetti. Since 1997 numerous art exhibitions in Germany.
In vielen Bildern der modernen Kunst - auch in meinen - werden Zerfalls- und Zerstörungsprozesse nachgezeichnet. Aber das Ziel des Künstlers besteht nicht darin, diese Tatsachen, das Negative, zu verabsolutieren. Eigentlich geht es - glaube ich - überhaupt nicht um Zerfall und Zerstörung. Das Chaos ist nur der Ausgangspunkt. Für mich besteht der Sinn der Kunst darin, dass sie uns eine Ahnung vermittelt von etwas Anderem. Sie will uns zeigen, dass die Prozesse ins Negative nicht das Letzte sind. Am Ende steht immer ein Bild, also etwas Komponiertes, etwas in sich Lebendiges, etwas Neues.

Many modern works of art as well as mine trace processes of decay and destruction. Nonetheless it is not the aim of the artist to absolutize these facts or the negativeness in itsself. Actually I think the point is not decay and destruction. Chaos is only the starting point. To me the sense of art lies within its ability to give us a foreshadow of something else. Art wants to show us that processes towards the negative are not the endmost. At the end stands an artwork, thus something composed artificially, but in itsself vivid, something new.

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